EU will Energieunion neu anpacken

Bild: Fotolia.com, koya979

Das Siemens-Umspannwerk für den Offshorepark Nordsee Ost verzögerte sich um zwei Jahre. Jetzt haben sich der Technologiekonzern und RWE Innogy außergerichtlich auf die Beilegung von Schadensersatzansprüchen geeinigt.

Die RWE-Ökostromtochter RWE Innogy und der Siemens-Konzern haben ihren Streit um Entschädigungszahlungen rund um den Offshore-Windpark „Nordsee Ost“ beigelegt. „Zwischenzeitlich sind wir mit Siemens zu einer einvernehmlichen Lösung gekommen, die für beide Seiten akzeptabel ist“, sagte eine RWE-Sprecherin gegenüber E&M Powernews auf Anfrage. Über die finanziellen Details der Einigung sei Stillschweigen vereinbart worden.

RWE Innogy hatte Siemens im August 2010 mit der Lieferung des Offshore-Umspannwerks für den Offshore-Windpark Nordsee Ost beauftragt. Der Auftrag umfasste die Fertigung, Anlieferung und Inbetriebnahme des Umspannwerks auf See rund 33 Kilometer nordöstlich von Helgoland. Damals wurde vereinbart, dass die Umspannstation im Frühsommer 2012 installiert werden sollte. Die Umspannstation wandelt den von den Windkraftanlagen mit 33 Kilovolt erzeugten Strom auf eine Übertragungsspannung 155 kV um. Die Anlage ist 18 Meter hoch und wiegt rund 1 850 Tonnen. Das ursprüngliche
Auftragsvolumen lag damals bei 40 Mio. Euro. Bei der Lieferung des Umspannwerks war es zu erheblichen Verzögerungen.

Laut Presseberichten hatte RWE im Oktober 2013 eine Schiedsklage gegen
Siemens eingereicht und Schadensersatzansprüche in Höhe von 256 Mio.
Euro plus Forderungen für künftige Schäden erhoben. Im März 2013 hatte
RWE bereits aufgrund der Verzögerungen den Vertrag mit Siemens
gekündigt. Zum gleichen Zeitpunkt hatte RWE parallel einen neuen
Liefervertrag mit der dänischen Firma Bladt Industries abgeschlossen.
Diese hat das Umspannwerk im Juli 2014 fertiggestellt. Als Grund für die
Verzögerung der Lieferung durch Siemens waren Probleme mit der
Herstellung der Plattform-Unterkonstruktion durch die beauftragte Werft
angegeben worden.

Der vorstehende Beitrag zum Thema EU will Energieunion neu anpacken wurde bereitgestellt von:
Energie & Management

Februar 04, 2015

Tom Weingärtner

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