Weiterer Schritt zur Steag-Übernahme


Bild: Fotolia.com, bluedesign

Die an der vollständigen Übernahme der Essener Steag interessierten Stadtwerke haben ein weiteres Etappenziel erreicht.Nachdem der Aufsichtsrat der Kommunalen Beteiligungsgesellschaft mbH (KSBG) Ende Juni für die Übernahme der restlichen 49 % an der Steag gestimmt hatte, haben nun auch alle Gesellschafter des Stadtwerke-Konsortiums für die Transaktion votiert. Dieses Paket wird bislang noch von Evonik Industries AG gehalten. 2011 hatten die sieben Kommunalversorger 51 % an der Steag erworben. Zum Stadtwerke-Konsortium Rhein-Ruhr zählen die Stadtwerke Duisburg AG (Anteil 19 %), die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH DEW21 (18 %), die Dortmunder Stadtwerke AG DSW21 (18 %), die Stadtwerke Bochum Holding GmbH (18 %), die Stadtwerke Essen AG (15 %) sowie die Energieversorgung Oberhausen AG (evo) und die Stadtwerke Dinslaken GmbH mit jeweils 6 %. Der Kaufpreis für die Steag-Anteile beläuft sich den Angaben nach auf rund 580 Mio. Euro.

“Wir haben diesen Schritt innerhalb des Stadtwerke-Konsortiums sorgfältig abgewogen. Jetzt ist aufgrund der vorteilhaften Situation auf dem Kapitalmarkt der richtige Zeitpunkt für den Kauf des 49-Prozent-Anteils“, erklärt Bernd Wilmert, Vorsitzender der KSBG-Geschäftsführung und Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Bochum Holding GmbH. Nun müssen noch die Stadträte der an den Kommunalversorger beteiligten Städte über die Übernahme entscheiden.

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Juli 07, 2014

Andreas Kögler

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