Bochum sieht sich gut aufgestellt

Bild: Fotolia.com, Rynio Productions
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Die Stadtwerke Bochum haben im vergangenen Jahr ihren Umsatz sowie ihren Strom- und Gasabsatz gesteigert. Damit können sie
nach eigenen Angaben mit dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2013 „zufrieden“ sein.

Im Vergleich zum Vorjahr 2012 konnten die Stadtwerke Bochum ihr
Ergebnis verbessern. Die Stadtwerke Bochum GmbH weist für
2013 einen Umsatz von 526,7 Mio. Euro aus und damit 41 Mio. Euro mehr
als im Geschäftsjahr 2012. Die Stadtwerke Bochum Holding GmbH
erwirtschaftete 102,1 Mio. Euro (Vorjahr 104,9 Mio. Euro 2012) und der
Umsatz der Stadtwerke Bochum Netz GmbH beträgt 152,8 Mio. Euro
(148,3 Mio. Euro).

Die Gewinnabführung an die Stadt Bochum lag
bei 44,2 Mio. Euro. Im Jahr 2012 hatte die Stadt 38 Mio. Euro erhalten.
Zusätzlich überwiesen die Stadtwerke rund 22,2 Mio. Euro
Konzessionsabgabe an die Kommune.

„Zweifellos belasten uns die
aktuellen Verwerfungen des Energiemarktes, die sich nachteilig auf
unsere Beteiligungen an konventionellen
Kraftwerken auswirken. Durch ein gutes Neukundengeschäft, eine
optimierte Beschaffung und ein internes Kostenmanagement konnten
wir im abgelaufenen Geschäftsjahr dennoch punkten“, sagte Bernd Wilmert,
Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Bochum,
am 18. Juni auf der Bilanzpressekonferenz. Das Kohlekraftwerk in Lünen
und das Gaskraftwerk in Hamm, an denen die Bochumer beteiligt
sind, schreiben laut den Stadtwerken rote Zahlen.

Infrastruktur Bochums soll weiter modernisiert werden

Die
Stadtwerke freuen sich über Absatzzuwächse in den Sparten Strom, Gas,
Wasser und Fernwärme. Der Stromabsatz innerhalb
und außerhalb des Konzessionsgebietes stieg laut dem Geschäftsbericht
auf 2,24 Mrd. kWh (2,23 Mrd. kWh im Jahr 2012). Der Gasabsatz lag mit
2,41 Mrd. kWh ebenfalls leicht über dem Vorjahresniveau (2,34 Mrd. kWh).
Der Absatz der Fernwärmeversorgung stieg auf 401,1 Mio. kWh
(380 Mio. kWh). Auch der Absatz der Wasserversorgung lag mit 24,3 Mio. m3 leicht über dem Vorjahr (24 Mio. m3).

Geplant
ist laut den Stadtwerken, die Energieinfrastruktur Bochums weiter zu
modernisieren. Es sollen unter anderem Umspannwerke
umgebaut sowie weiter in die Versorgungsnetze investiert werden. Die
Modernisierung der Fernwärmeversorgung sei nahezu abgeschlossen,
teilte Dietmar Spohn, Geschäftsführer der Stadtwerke Bochum mit. Neben
der Modernisierung des Heizkraftwerks Hiltrop sei die
letzte Fernwärmedampfleitung im Bochumer Stadtgebiet auf eine
vollständig wassergeführte Wärmeversorgung umgerüstet worden.

Der
vorstehende Beitrag wurde bereitgestellt von:

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powernews


Juni
18, 2014


Heidi
Roider


Tel:
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Fax: +49 8152 9311-22

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