Direktvermarktungs-Pool wächst kontinuierlich

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Im kommenden Monat sind mehr als 40 000 MW regenerative Kraftwerksleistung in der Direktvermarktung via Marktprämie.Das geht aus der jüngsten Pflichtmitteilung der vier Übertragungsnetzbetreiber hervor, wonach der Vermarktungspool im Juli im Vergleich zum Juni um 947 MW wächst. Mit 533 MW entfällt das Gros davon auf die Windkraft an Land. Das ist ein sicheres Indiz dafür, dass eine Reihe neuer Windturbinen in den vergangenen Wochen neu ans Netz gegangen sein dürften. Mit einer Leistung von 621 MW stagniert indes die Offshore-Windenergie auf Vormonatsniveau. Das dürfte sich bald ändern, da im Juli der verspätete Netzanschluss für die beiden Hochseewindfarmen Borkum West und Meerwind in Betrieb geht.

Da das Grünstromprivileg Ende Juli ausläuft – so sieht es die vom Bundestag beschlossene Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vor – wundern es nicht, dass nur noch für 373 MW Leistung diese Vermarktungsoption gewählt worden.

Im Vergleich zum Vormonat wachsen auch die Direktvermarktungsbestände bei der Biomasse (4 130 MW, + 197 MW) und der Photovoltaik (5 374 MW, + 184 MW). Vor allem mit der obligatorischen Direktvermarktung, die das neue EEG ab dem 1. August vorschreibt, dürften auch diese Portfolien spürbar größer werden.

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Juni
27, 2014

Ralf
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Geraer Verkehrsbetriebe befürchten Auswirkungen der Stadtwerke-Insolvenz – Ostthüringer Zeitung

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FOCUS OnlineGeraer Verkehrsbetriebe befürchten Auswirkungen der Stadtwerke-InsolvenzOstthüringer ZeitungDie Geraer Verkehrsbetrieb GmbH (GVB) fürchtet um drastische Auswirkungen der Insolvenz der Stadtwerke Gera AG auf den laufenden Betrieb. So sehe man große Schwierigkeiten beim Kauf von Kraftstoff und der Auszahlung von Löhnen, wenn bisherige …Stadtwerke Gera beantragen InsolvenzMDRNach Absage für Kredit: Stadtwerken Gera droht InsolvenzThüringische LandeszeitungKreditaufnahme verweigert: Stadtwerke Gera AG muss Insolvenz anmeldenThüringer AllgemeineFinanzen.net -FOCUS Onlineall 31 news articles »…Geraer Verkehrsbetriebe befürchten Auswirkungen der Stadtwerke-Insolvenz – Ostthüringer Zeitung

Daten für Anreizregulierung sind fällig

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Die Beschlusskammer 9 der Bundesnetzagentur, die für alle Regulierungsfragen der Gas-Netzentgelte zuständig ist, hat am 26. Juni dieses Jahres darauf hingewiesen, dass zum 30. Juni eines jeden Kalenderjahres Kosten- und Erlösdaten für das das vorangegangenen Jahr an die Regulierungsbehörde zu liefern sind….Daten für Anreizregulierung sind fällig

Essen: Steag leiht Stadtwerken Geld zum Kauf der Steag – RP ONLINE

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Behoerden SpiegelEssen: Steag leiht Stadtwerken Geld zum Kauf der SteagRP ONLINEEssen. Der Verkauf des fünftgrößten deutschen Stromversorgers Steag an NRW-Stadtwerke sorgt erneut für Ärger. Denn die Steag selbst soll den Stadtwerken Geld leihen, damit diese den Kauf der Steag finanzieren können. Schlimmer noch: Die Steag muss ……Essen: Steag leiht Stadtwerken Geld zum Kauf der Steag – RP ONLINE

Sendener Holzgas-Kraftwerk der Stadtwerke steht kurz vor dem Normalbetrieb – Südwest Presse

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Sendener Holzgas-Kraftwerk der Stadtwerke steht kurz vor dem NormalbetriebSüdwest PresseDer Pressesprecher der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU) hat gut in Erinnerung, welche Probleme das Holzgas-Heizkraftwerk (HGA) in Senden seit der Grundsteinlegung 2010 gemacht hat: 2011 bröckelte der Beton im Vergaser, 2012 kündigte Projektleiter ……Sendener Holzgas-Kraftwerk der Stadtwerke steht kurz vor dem Normalbetrieb – Südwest Presse

Bochum sieht sich gut aufgestellt

Bild: Fotolia.com, Rynio Productions
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Die Stadtwerke Bochum haben im vergangenen Jahr ihren Umsatz sowie ihren Strom- und Gasabsatz gesteigert. Damit können sie
nach eigenen Angaben mit dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2013 „zufrieden“ sein.

Im Vergleich zum Vorjahr 2012 konnten die Stadtwerke Bochum ihr
Ergebnis verbessern. Die Stadtwerke Bochum GmbH weist für
2013 einen Umsatz von 526,7 Mio. Euro aus und damit 41 Mio. Euro mehr
als im Geschäftsjahr 2012. Die Stadtwerke Bochum Holding GmbH
erwirtschaftete 102,1 Mio. Euro (Vorjahr 104,9 Mio. Euro 2012) und der
Umsatz der Stadtwerke Bochum Netz GmbH beträgt 152,8 Mio. Euro
(148,3 Mio. Euro).

Die Gewinnabführung an die Stadt Bochum lag
bei 44,2 Mio. Euro. Im Jahr 2012 hatte die Stadt 38 Mio. Euro erhalten.
Zusätzlich überwiesen die Stadtwerke rund 22,2 Mio. Euro
Konzessionsabgabe an die Kommune.

„Zweifellos belasten uns die
aktuellen Verwerfungen des Energiemarktes, die sich nachteilig auf
unsere Beteiligungen an konventionellen
Kraftwerken auswirken. Durch ein gutes Neukundengeschäft, eine
optimierte Beschaffung und ein internes Kostenmanagement konnten
wir im abgelaufenen Geschäftsjahr dennoch punkten“, sagte Bernd Wilmert,
Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Bochum,
am 18. Juni auf der Bilanzpressekonferenz. Das Kohlekraftwerk in Lünen
und das Gaskraftwerk in Hamm, an denen die Bochumer beteiligt
sind, schreiben laut den Stadtwerken rote Zahlen.

Infrastruktur Bochums soll weiter modernisiert werden

Die
Stadtwerke freuen sich über Absatzzuwächse in den Sparten Strom, Gas,
Wasser und Fernwärme. Der Stromabsatz innerhalb
und außerhalb des Konzessionsgebietes stieg laut dem Geschäftsbericht
auf 2,24 Mrd. kWh (2,23 Mrd. kWh im Jahr 2012). Der Gasabsatz lag mit
2,41 Mrd. kWh ebenfalls leicht über dem Vorjahresniveau (2,34 Mrd. kWh).
Der Absatz der Fernwärmeversorgung stieg auf 401,1 Mio. kWh
(380 Mio. kWh). Auch der Absatz der Wasserversorgung lag mit 24,3 Mio. m3 leicht über dem Vorjahr (24 Mio. m3).

Geplant
ist laut den Stadtwerken, die Energieinfrastruktur Bochums weiter zu
modernisieren. Es sollen unter anderem Umspannwerke
umgebaut sowie weiter in die Versorgungsnetze investiert werden. Die
Modernisierung der Fernwärmeversorgung sei nahezu abgeschlossen,
teilte Dietmar Spohn, Geschäftsführer der Stadtwerke Bochum mit. Neben
der Modernisierung des Heizkraftwerks Hiltrop sei die
letzte Fernwärmedampfleitung im Bochumer Stadtgebiet auf eine
vollständig wassergeführte Wärmeversorgung umgerüstet worden.

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Juni
18, 2014


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Der Wind bringt noch Rendite – Ruhr Nachrichten

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Ruhr NachrichtenDer Wind bringt noch RenditeRuhr NachrichtenWITTEN Gas und Kohle-Kraftwerke machen den Stadtwerken derzeit nicht viel Freude. Doch wie es aussieht, könnte wenigstens die Beteiligung am Borkumer Windpark im Laufe des Jahres beginnen, Geld in die Kasse des Versorgungsunternehmens ……Der Wind bringt noch Rendite – Ruhr Nachrichten

Solarstrom erreicht 26,7 GW

Die Leistung der installierten Photovoltaikanlagen hat einen
nochmaligen Rekordwert erreicht und lag am 6. Juni bei rund 26,7 GW.

Der bisherige höchste Wert lag am 20. Mai bei 26,3 GW. Laut
Hochrechnungen der SMA Solar Technology AG lag der nun höchste Wert am
6. Juni um 13.15 Uhr sogar bei 26,7 GW.

Dieser Wert ist nach
Angaben der SMA die relative Leistung, also die aktuelle Abgabeleistung
im Verhältnis zur installierten Nennleistung. Für die Schätzung bezieht
das Unternehmen alle PV-Anlagen mit ein, die der Bundesnetzagentur
gemeldet wurden. Insgesamt hätten die installierten PV-Anlagen
bundesweit eine Nennleistung von 36,2 GW.

Laut den gemeldeten
Daten der Übertragungsnetzbetreiber an die Transparenzseite der EEX
lagen die Hochrechnungen zwischen
13.15 und 13.45 Uhr bei einer eingespeisten Solarleistung von 24,2 GW.
Bereits im April wurden Werte von über 24 GW beim Solarstrom
erzielt.

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Juni 6, 2014 

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MVV vor Ausstieg in Kiel

Die Mannheimer MVV Energie AG taxiert den Wert ihres 51-%-Anteils an den Stadtwerken Kiel auf 197 Mio. Euro.

Wie die „Kieler Nachrichten“ melden, fordert die MVV Energie AG rund
70 Mio. Euro mehr als sie vor zehn Jahren bezahlt hat, nämlich
197 Mio. Euro, für ihre Anteile an den Stadtwerken Kiel. Dies habe das
Unternehmen dem Kieler Oberbürgermeister Ulf Kämpfer mitgeteilt,
so die Zeitung.

MVV will die Zahlen nicht kommentieren, bestätigt
aber Gespräche mit der Stadt über einen Ausstieg aus dem Engagement an
der
Förde. Dieser sei praktisch nicht zu umgehen, weil sich die MVV aus
wirtschaftlichen Gründen nicht am Neubau eines Heizkraftwerkes
in Kiel beteiligen will. Der Mannheimer Versorger hat deshalb der Stadt
Kiel einen Rückzug und seine Stadtwerke-Anteile zum
Kauf angeboten. Die Stadt Kiel brauche dringend eine Finanzierungslösung
für ihr Kraftwerksprojekt, so ein MVV-Sprecher. „Wir
haben höchstes Interesse an einer einvernehmlichen Lösung.“

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Juni 6, 2014
Peter Focht
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Thüga-Gremien arbeiten an Konfliktlösung

Der Aufsichtsrat des Stadtwerke-Netzwerkes Thüga hat eine Arbeitsgruppe
eingesetzt, die auf die anderen Gremien des Stadtwerke-Netzwerkes
zugehen soll. Ende Oktober läuft der Vertrag des Vorstandsvorsitzenden
Ewald Woste aus.

Beim Stadtwerke-Netzwerk Thüga laufen hinter den Kulissen die
Bemühungen mit Hochdruck, den Streit zwischen den Organen beizulegen.
Der Aufsichtsrat der Thüga Holding AG hat eine vierköpfige
Aufsichtsrats-Arbeitsgruppe eingesetzt, die auf die Organe der
Gesellschafter zugehen soll, um künftige Personal- und Strategiefragen
zu klären. Die Leitung dieser Gruppe hat der Koblenzer
Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig übernommen. Dass es sich dabei
um eine interessante Aufgabe handelt, deutete Hofmann-Göttig
in seinem Internet-Blog vom 21. Mai 2014 an: „Den ganzen Nachmittag
verbringe ich mit Energiefachleuten, um die anstehenden
Thüga-Strukturverhandlungen vorzubereiten.
Ich merke, wie viel ich noch zu lernen habe, um die sehr komplizierten
Strukturen der Thüga zu verstehen und ihre Entstehung.
Das aber macht Spaß, sich in schwierige Projekte tiefgehend rein zu
finden.“

Ein Blick in den Thüga-Geschäftsbericht 2013 macht
deutlich, dass der Aufsichtsrat der Thüga-Holding auf der einen Seite
und
auf der anderen Seite der Gesellschafterausschuss, der Finanzausschuss
und der Personalausschuss unterschiedlich besetzt sind.
Im Aufsichtsrat wird die Kapitalseite vor allem von Oberbürgemeistern
und Kommunalpolitikern vertreten. Neben der Aufsichtsratsvorsitzenden
Petra Roth, der ehemaligen Oberbürgemeisterin von Frankfurt am Main,
sind dort der Oberbürgermeister von Nürnberg, Ulrich
Maly, und der Hannoveraner Stadtkämmerer, Marc Hansmann, vertreten. Die
Frankfurter Mainova, die Nürnberger N-Ergie und die
Stadtwerke Hannover halten zusammen 62,25 Prozent der Anteile an der
Thüga.

Die Interessen der anderen Anteilseigner-Gruppe, der
„Kom9“, ein Zusammenschluss von 45 Stadtwerken, die 37,75 Prozent der
Anteile halten, werden im Aufsichtsrat unter anderem vom Koblenzer OB
Hofmann-Göttig und vom Fuldaer OB Gerhard
Möller vertreten. Im Gesellschafterausschuss dagegen sitzen mit Michael
G. Feist, Constantin Alsheimer und Josef Hasler die
Chefs der drei Versorger aus Hannover, Frankfurt und Nürnberg. Im
wichtigen Personalausschuss sind neben Feist und einem Vertreter
der „Kom9“ auch drei Unabhängige vertreten, die von keinem der beiden
Gesellschafter-Lager entsandt werden: Michael G. Baldus,
Partner des ifp − Institut für Personal- und Unternehmensberatung Will
& Partner, ist Vorsitzender des Gremiums. Die beiden
anderen Mitglieder sind der Diplom-Physiker Wolfgang Kalsbach und der
ehemalige Vorsitzende des Vorstands der Landesbank Hessen-Thüringen,
Günther Merl. Baldus war auf Nachfrage von E&M Powernews am 6. Juni
für eine Kommentierung nicht erreichbar. Nach Branchengerüchten
ist es nicht ausgeschlossen, dass die bestehenden Streitigkeiten ohne
Einigung vor Gericht enden könnten.

Gegenüber dem Branchendienst
„Energate“ verwies der Sprecher der „Kom9“, Caspar Baumgart, der
Vorstand des Schweriner Versorgers
Wemag ist, auf den Beschluss der „Kom9“ vom 27. März 2014, in dem sich
diese Gesellschaftergruppe für eine Verlängerung der Amtszeit des
derzeitigen Vorstandsvorsitzenden
Ewald Woste ausgesprochen hatte. Wostes Vertrag läuft Ende Oktober aus.

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Juni 6, 2014
Timm Krägenow
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Finanzieller Spielraum vieler Stadtwerke wird enger

Die Finanz- und Ertragslage einiger kommunaler Energieversorger wird langsam kritisch. Das geht aus einer Studie der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor.
Noch befinden sich die meisten Energie- und Versorgungsunternehmen (EVU) auf einem soliden finanziellen Niveau. Jedoch liegt laut der Studie bei einem Viertel der untersuchten Unternehmen der Verschuldungsgrad bereits im “zunehmend kritischen Bereich”. Für die Studie hat PwC Kennzahlen der Jahresabschlüsse von 150 kommunalnahen Energie- und Versorgungsunternehmen (EVU) in dem Zeitraum von 2009 bis 2012 ausgewertet.

Die Eigenkapitalausstattung liegt nach den Zahlen der Studie zwar noch in einem komfortablen Bereich. Sie ging aber von 2009 bis 2012 beständig von 44 auf 42,5 % zurück. Dabei sind die Eigenkapitalquoten der kleineren EVU tendenziell besser als die der großen Energieversorger. Die Verfasser der Studie vermuten, dass die großen Versorger etwas leichter an Kredite kommen. Zeitgleich stieg die Verbindlichkeitenquote. Sie misst das Verhältnis der Bruttofinanzverschuldung zum Gesamtkapital und wird vor allem von Ratingagenturen für ihre Bonitätsanalysen genutzt. Die Verbindlichkeitenquote stiegen demnach durchschnittlich von 31,5 auf 34 %.

Die Ausschüttungsquoten sind trotz schrumpfender Gewinne hingegen auf einem durchweg hohen Niveau zwischen 88 und 90,4 % geblieben. Dies führe zu einem tendenziell höheren Fremdfinananzierungsbedarf und somit zu fallenden Eigenkapitalquoten. Verringerungen der Ausschüttungsquoten seien derzeit zwar ein Thema bei Gesprächen mit Stadtwerken, sagte Studienautor Bernd Papenstein der Nachrichtenagentur dpa. Allerdings seien in vielen Städten die Einnahmen aus den Stadtwerken traditionell für die Abdeckung defizitärer Einrichtungen wie Bus, Bahn oder Schwimmbäder eingeplant.

Ausbau der erneuerbaren Energien ist ein finanzieller Kraftakt

Die beobachteten Trends setzten sich nach Ansicht Papensteins auch
2013 und 2014 fort. In den kommenden Jahren sei mit einer Abwertung der kommunalen Versorger durch die Ratingagenturen auf breiter Front zu rechnen. Dadurch werde sich die künftige Finanzierung erschweren.

Zudem stehen die Unternehmen “vor großen Herausforderungen”, ist in der Studie zu lesen. Auf der einen Seite führen die erforderliche Netzfinanzierung, die Marktliberalisierung im Endkundengeschäft und der seit rund drei Jahren ausgeprägte Preisdruck an den Strommärkten zu sinkenden Erträgen im Netzbereich sowie beim Absatz. Zudem erwirtschaften viele deutsche Energieversorger mit ihren Gas- und Kohlekraftwerken Verluste. Auf der anderen Seite würden jedoch die notwendigen Investitionen steigen, etwa in regenerative Produktionsanlagen. Dieser Spagat werde “zu einer außergewöhnlichen finanziellen Kraftanstrenung”.

Die EVU werden nach Ansicht der Studienverfasser daher künftige Investitionsprojekte überdenken und die Ausschüttungen an die kommunalen Eigentümer zurückfahren. Dennoch glaubt Papenstein, dass künftig Ausschüttungsquoten von 50 % realistisch seien. “Halbe, halbe ist eine faire Lösung. In diese Richtung werden wir gehen”, sagte er.

Die Studie “Energie- und Versorgungsunternehmen im Spannungsfeld zwischen Ertrag, Investitionen und Verschuldung” ist kostenlos abrufbar auf der Internetseite von PwC.

 

 

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Mai 8, 2014

Heidi Roider
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Stadtwerke Forst eröffnet Neues Servicecenter – Lausitzer Rundschau

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Stadtwerke Forst eröffnet Neues ServicecenterLausitzer RundschauDas umgebaute Kundencenter bei den Stadtwerken Forst in der Euloer Straße ist am Freitag offiziell eröffnet worden. Als erste Kundin wurde die 76-jährige Helga Hartwig von Geschäftsführer Wolfgang Gäbler begrüßt. Vor dem Umbau gab es für Kunden …and more »…Stadtwerke Forst eröffnet Neues Servicecenter – Lausitzer Rundschau

“Kritischer Grenzbereich”: Deutsche Stadtwerke sind hoch verschuldet – WirtschaftsWoche

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WirtschaftsWoche”Kritischer Grenzbereich”: Deutsche Stadtwerke sind hoch verschuldetWirtschaftsWocheDeutsche Stadtwerke geraten wegen drastisch gesunkener Gewinne aus der Stromerzeugung in finanziell schwieriges Fahrwasser: Ihre Verschuldung erreicht teils kritische Werte, sie müssen Investitionsprojekte überdenken und die Ausschüttungen an die …Studie: Stadtwerke rutschen in die SchuldenfalleFinanzen.netVerschuldung von Stadtwerken steigtT-Onlineall 65 news articles »…“Kritischer Grenzbereich”: Deutsche Stadtwerke sind hoch verschuldet – WirtschaftsWoche

Passage unterm Europahaus: Stadtwerke müssen ihr Eingangsfoyer wieder … – Leipziger Internet-Zeitung

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Leipziger Internet-ZeitungPassage unterm Europahaus: Stadtwerke müssen ihr Eingangsfoyer wieder …Leipziger Internet-ZeitungDa hat dann wohl jemand ohne die Stadt geplant am Europahaus, dem neuen Sitz der Stadtwerke Leipzig. Kurzerhand verschwand im Frühjahr eine…Passage unterm Europahaus: Stadtwerke müssen ihr Eingangsfoyer wieder … – Leipziger Internet-Zeitung

Erster Stadtwerke-Offshore-Windpark steht (FOTO) – finanzen.ch

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Erster Stadtwerke-Offshore-Windpark steht (FOTO)finanzen.ch"Der Trianel Windpark Borkum ist der erste Offshore-Windpark, der ausschliesslich unter Beteiligung von Stadtwerken und regionalen Energieversorgern unter Federführung von Trianel realisiert wurde", betont Horstick. Die Gesellschafter tragen damit …and more »…Erster Stadtwerke-Offshore-Windpark steht (FOTO) – finanzen.ch